... habe ich gestern nicht fotografiert. Dafür aber das Abendessen aus einem Teil der gelieferten Dinge: Tomaten, Gurke, Moormöhren, Dinkelbrot und Emmentaler.
Gestern waren wir, gleich nachdem ich die Kinder vom Kindergarten abgeholt hatte, im Gärtchen. Unterwegs hatte ich 3 Kilo Erdbeeren gekauft. Wir haben uns satt gegessen und dann blieb auch noch etwas übrig für Erdbeermarmelade. Ich püriere die Erdbeeren vor dem Kochen, weil wir keine Stückchen mögen. Dann mit Gelierzucker kochen. In die Gläser. Fertig. Kein Schnickschnack.
Am Wochenende gehen wir Erdbeeren pflücken. Da freuen wir uns schon alle drauf. Ich hole nach und nach die Gläser aus dem Keller. Wenn unser Vorrat bis zur nächsten Erdbeersaison halten soll, muss ich noch ein bisschen dafür arbeiten. Ein Kilo Erdbeeren reicht für 6 Gläser Marmelade. 12 Gläser habe ich schon. Wir verbrauchen ein Glas pro Woche. Wieviel muss ich noch einkochen?
Ansonsten habe ich grade ziemlich viel zu nähen und bin hier deshalb etwas wortkarger. Ich habe die neuen Sachen für meinen Shop schon fertig, will aber erstmal die Großaufträge verschickt haben. Dann zeige ich Euch die frische Brise für den Shop ;-)
Frische Brise
Berliner Luft in Hamburg
Dienstag, 18. Juni 2013
Die Abokiste...
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Alltag zu Hause
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Montag, 17. Juni 2013
Wochenende
Ein randvoll gefülltes Wochenende liegt hinter uns. Am Samstagmorgen sind wir recht früh zum Bauernmarkt auf dem Gut Wulksfelde aufgebrochen. Kurz nach Beginn waren wir schon da. Das Mutzelchen ist Stammgast beim Kinderschminkstand, weil es dort die schönsten Blumenranken mit Glitter aufs Gesicht gibt. Der kleine Bruder hat viele Tiere gestreichelt. Die Stimmung auf diesem Fest ist immer ganz leicht und fröhlich. Gefällt uns gut.
Dann habe ich die Inhaberin der Dattelkonfektmanufaktur wiedergetroffen. Mich hat sehr gefreut, wie belagert ihr Stand war. Und weil ich nach meinem letzten Eintrag gefragt wurde, was das für Korbwaren sind, habe ich mir extra den Namen der Korbmacherei gemerkt, die auch schöne Weidenzäunchen für Beeteinfassungen herstellt.
Eigentlich wollten wir Erdbeeren pflücken gehen, nur ist das Feld erst ab morgen freigegeben. Aber im Laden gab es sie schon: die größten, saftigsten und wohlschmeckendsten Erdbeeren, die am Hamburger Stadtrand wachsen. Davon habe ich ein großes Blech Erdbeerkuchen mit Vanilleschmand für den Sonntag gezaubert.
Am Sonntag haben wir die Entlassung aus dem Gemeindebibelunterricht vom Teenie gefeiert. Es war ein schöner Gottesdienst und eine ganz entspannte Zeit. Meine kleine Familie war angereist und der Tag ging ziemlich schnell rum. Als die Gäste weg und alles aufgeräumt war, habe ich erstmal eine Kuschelstunde mit dem halbjährigen Adventsjungen eingelegt.
Übermorgen gibt es hier in Hamburg Zeugnisse. Dann beginnen die Sommerferien. Die Kita vom kleinen Bruder hat drei Wochen Schließzeit und das Mutzelchen ist nur noch bis Ende Juni ein Vorschulkind. Ich hoffe auf wenig Regen in nächster Zeit, damit die Kinder viel draußen spielen können.
Dann habe ich die Inhaberin der Dattelkonfektmanufaktur wiedergetroffen. Mich hat sehr gefreut, wie belagert ihr Stand war. Und weil ich nach meinem letzten Eintrag gefragt wurde, was das für Korbwaren sind, habe ich mir extra den Namen der Korbmacherei gemerkt, die auch schöne Weidenzäunchen für Beeteinfassungen herstellt.
Eigentlich wollten wir Erdbeeren pflücken gehen, nur ist das Feld erst ab morgen freigegeben. Aber im Laden gab es sie schon: die größten, saftigsten und wohlschmeckendsten Erdbeeren, die am Hamburger Stadtrand wachsen. Davon habe ich ein großes Blech Erdbeerkuchen mit Vanilleschmand für den Sonntag gezaubert.
Am Sonntag haben wir die Entlassung aus dem Gemeindebibelunterricht vom Teenie gefeiert. Es war ein schöner Gottesdienst und eine ganz entspannte Zeit. Meine kleine Familie war angereist und der Tag ging ziemlich schnell rum. Als die Gäste weg und alles aufgeräumt war, habe ich erstmal eine Kuschelstunde mit dem halbjährigen Adventsjungen eingelegt.
Übermorgen gibt es hier in Hamburg Zeugnisse. Dann beginnen die Sommerferien. Die Kita vom kleinen Bruder hat drei Wochen Schließzeit und das Mutzelchen ist nur noch bis Ende Juni ein Vorschulkind. Ich hoffe auf wenig Regen in nächster Zeit, damit die Kinder viel draußen spielen können.
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feierlich,
Sommer,
Wochenende
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Sonntag, 16. Juni 2013
6 Monate Adventsjunge
mit 6 Monaten...
- feiert man sein Halbjähriges als Adventssonntagskind natürlich an einem Sonntag
- ist man eine richtige Quasselstrippe
- sagt man: "dede, aja, dehi, baba, egä, mamam, adde, bwuh..."
- greift man zielgerichtet nach Dingen
- führt man alle Dinge, die man in die Finger bekommt, sofort in den Mund
- kaut man kräftig mit seinen Kiefern auf Dingen herum
- sabbert man Sturzbäche
- quengelt man nur, wenn man müde ist
- schläft man in seinem eigenen Bett in Mamas und Papas Zimmer
- hat man nur noch ein Mal in der Nacht Hunger
- kichert man im Schlaf
- erkennt man Personen und Situationen wieder und strampelt mit den Beinen
- stützt man sich in Bauchlage mit den Armen auf
- hat man seine Füße entdeckt
- strahlt man jede Person an
- schaut man jedem Bissen nach, der bei anderen Personen im Mund verschwindet
- zieht man ganz allerliebst seine Nase kraus
- wird man täglich von ganz vielen Personen abgeknutscht ;-)
- feiert man sein Halbjähriges als Adventssonntagskind natürlich an einem Sonntag
- ist man eine richtige Quasselstrippe
- sagt man: "dede, aja, dehi, baba, egä, mamam, adde, bwuh..."
- greift man zielgerichtet nach Dingen
- führt man alle Dinge, die man in die Finger bekommt, sofort in den Mund
- kaut man kräftig mit seinen Kiefern auf Dingen herum
- sabbert man Sturzbäche
- quengelt man nur, wenn man müde ist
- schläft man in seinem eigenen Bett in Mamas und Papas Zimmer
- hat man nur noch ein Mal in der Nacht Hunger
- kichert man im Schlaf
- erkennt man Personen und Situationen wieder und strampelt mit den Beinen
- stützt man sich in Bauchlage mit den Armen auf
- hat man seine Füße entdeckt
- strahlt man jede Person an
- schaut man jedem Bissen nach, der bei anderen Personen im Mund verschwindet
- zieht man ganz allerliebst seine Nase kraus
- wird man täglich von ganz vielen Personen abgeknutscht ;-)
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Adventsjunge
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Samstag, 15. Juni 2013
Die Freikarten gehen an:
Claudia und Anja. Herzlichen Glückwunsch! Bitte schickt mir Eure Adressen über mein Kontaktformular. Vielen Dank!
Dankeschön an alle, die kommentiert haben! Besucht bitte trotzdem die Hamburger Kunsthalle. Die Eintrittspreise sind moderat und es wird im ganzen Haus sehr viel dafür geboten.
Ich werde demnächst zu den Freunden der Kunsthalle gehören. Ich bin dankbar für die Einladung neulich und betrachte es als kleinen Schubs für mich. Ich freue mich schon sehr darauf!
Dankeschön an alle, die kommentiert haben! Besucht bitte trotzdem die Hamburger Kunsthalle. Die Eintrittspreise sind moderat und es wird im ganzen Haus sehr viel dafür geboten.
Ich werde demnächst zu den Freunden der Kunsthalle gehören. Ich bin dankbar für die Einladung neulich und betrachte es als kleinen Schubs für mich. Ich freue mich schon sehr darauf!
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Hamburg
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Freitag, 14. Juni 2013
Dieser Moment...
Nur ein Foto, keine Worte. Ein Augenblick, eingefangen in dieser Woche. Zum Innehalten, Genießen und Erinnern.
Idee: Soulemama
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Momente
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Nebenan
Mit dem Schreiben meiner eigenen Artikel geht gar nicht so viel Zeit drauf. Viel mehr Zeit brauche ich, all das zu lesen, was mir auf meinen Bildschirm gespült wird. Kein leichter Stoff in dieser Woche:
Ein Waagnis. Hm? Hier auf Kleinerdrei fing es an: eine Frau entsorgt ihre Waage um sich vom Gewichtsdiktat zu befreien. Reicht das aus? Ein kluger Text dazu von Sue. Und noch einer von Antje Schrupp. Eine Antwort auf die Reaktionen von Nina. Ich bin dankbar, dass Frauen den Mut... ähm... Verzeihung, das ist doch blöd formuliert...
Ist doch traurig, dass es Mut bedarf, über seinen Körper zu reden. Ich wiege mich seit ich 15 war. Mit 17 habe ich die erste Diät gemacht. Ich kann ganz genau sagen, welche Zahl in welchem Jahr auf meiner Waage zu sehen war. Mit 20. Vor den Schwangerschaften, danach und mittendrin. Als es mir wegen einer Schilddrüsenüberfunktion total schlecht ging, ich aber in kürzester Zeit 25 Kilo abgenommen habe, habe ich das gefeiert. Es war mir egal, dass mein Körper sehr krank war, ich jubelte nur über diese Zahl auf der Waage. Dabei ist die Waage im Grunde nur ein Schätzinstrument, wie Sven schreibt. Es ist ein ständiger K(r)ampf.
Ich schrieb es schon: seit ich jede Woche ins öffentliche Schwimmbad gehe, bin ich geerdet. Hab Frieden gemacht. Mit meinem Körper. Mit meinem Bild von anderen Körpern. Denn wir sind so vielfältig, wie die Sterne unter dem Himmel. Warum soll man meinem Körper nicht ansehen, dass ich Leben geschenkt habe? Warum soll man meinem Körper nicht ansehen, dass ich gelitten habe? Aufgeschnitten wurde an der Wirbelsäule, am Knie, Windpocken hatte, mich verbrüht habe, eine Silvesterrakete abbekommen habe? Man sieht mir an, dass ich lache und dass ich oft die Augenbrauen hochziehe. Alles ganz normal mit 36 Jahren.
Sehr schlimm hingegen, dass in Mauretanien Mädchen vor ihrer Hochzeit gemästet werden. Achtung: der Text ist ziemlich schonungslos. Das wusste ich bis jetzt noch nicht und steht im krassen Gegensatz zu den vielen Frauen, die hungern, um dünner zu werden.
Schön finde ich "The Nu Projekt" oder "A beautiful Body Projekt". Man sieht Körper von ganz normalen Frauen. Unbearbeitet.
Und wenn wir die Äußerlichkeiten hinter uns gelassen haben, besinnen wir uns auf die inneren Werte. Dann geht es um Begabungen. Da schreibt Meike Lobo über Hochbegabung. Das hat ihr viel Gegenwind beschert. Aber auch ähnlich tickende Menschen, wie Tilla, haben darüber geschrieben. Wie oft wird diese Begabung von Eltern für ihre Kinder herbeigesehnt. Als Mutter eines getesteten hochbegabten Kindes sage ich dazu nur soviel: ich hätte es mir lieber nicht gewünscht.
Hui, das war jetzt wirklich keine leichte Kost. So viel mehr könnte ich noch zu den einzelnen Themen schreiben. Danke fürs Lesen!
Ein Waagnis. Hm? Hier auf Kleinerdrei fing es an: eine Frau entsorgt ihre Waage um sich vom Gewichtsdiktat zu befreien. Reicht das aus? Ein kluger Text dazu von Sue. Und noch einer von Antje Schrupp. Eine Antwort auf die Reaktionen von Nina. Ich bin dankbar, dass Frauen den Mut... ähm... Verzeihung, das ist doch blöd formuliert...
Ist doch traurig, dass es Mut bedarf, über seinen Körper zu reden. Ich wiege mich seit ich 15 war. Mit 17 habe ich die erste Diät gemacht. Ich kann ganz genau sagen, welche Zahl in welchem Jahr auf meiner Waage zu sehen war. Mit 20. Vor den Schwangerschaften, danach und mittendrin. Als es mir wegen einer Schilddrüsenüberfunktion total schlecht ging, ich aber in kürzester Zeit 25 Kilo abgenommen habe, habe ich das gefeiert. Es war mir egal, dass mein Körper sehr krank war, ich jubelte nur über diese Zahl auf der Waage. Dabei ist die Waage im Grunde nur ein Schätzinstrument, wie Sven schreibt. Es ist ein ständiger K(r)ampf.
Ich schrieb es schon: seit ich jede Woche ins öffentliche Schwimmbad gehe, bin ich geerdet. Hab Frieden gemacht. Mit meinem Körper. Mit meinem Bild von anderen Körpern. Denn wir sind so vielfältig, wie die Sterne unter dem Himmel. Warum soll man meinem Körper nicht ansehen, dass ich Leben geschenkt habe? Warum soll man meinem Körper nicht ansehen, dass ich gelitten habe? Aufgeschnitten wurde an der Wirbelsäule, am Knie, Windpocken hatte, mich verbrüht habe, eine Silvesterrakete abbekommen habe? Man sieht mir an, dass ich lache und dass ich oft die Augenbrauen hochziehe. Alles ganz normal mit 36 Jahren.
Sehr schlimm hingegen, dass in Mauretanien Mädchen vor ihrer Hochzeit gemästet werden. Achtung: der Text ist ziemlich schonungslos. Das wusste ich bis jetzt noch nicht und steht im krassen Gegensatz zu den vielen Frauen, die hungern, um dünner zu werden.
Schön finde ich "The Nu Projekt" oder "A beautiful Body Projekt". Man sieht Körper von ganz normalen Frauen. Unbearbeitet.
Und wenn wir die Äußerlichkeiten hinter uns gelassen haben, besinnen wir uns auf die inneren Werte. Dann geht es um Begabungen. Da schreibt Meike Lobo über Hochbegabung. Das hat ihr viel Gegenwind beschert. Aber auch ähnlich tickende Menschen, wie Tilla, haben darüber geschrieben. Wie oft wird diese Begabung von Eltern für ihre Kinder herbeigesehnt. Als Mutter eines getesteten hochbegabten Kindes sage ich dazu nur soviel: ich hätte es mir lieber nicht gewünscht.
Hui, das war jetzt wirklich keine leichte Kost. So viel mehr könnte ich noch zu den einzelnen Themen schreiben. Danke fürs Lesen!
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| Junifrühstück |
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Donnerstag, 13. Juni 2013
Entscheidungen
Vor 4 Jahren um diese Zeit war ich nach der Geburt des kleinen Bruders noch im Wochenbett. Die Geburt im Geburtshaus verlief schnell und komplikationslos, der Kleine war supertoll, "allet schick", wie der Berliner sagt.
Doch da schwebte eine Angst über mir. Angst um meine Gesundheit, meine Rückenschmerzen waren wirklich schlimm. Und Angst vor der Zeit, wenn der Liebste wieder zur Arbeit gehen würde. Seine Arbeitsstelle lag 300 Kilometer entfernt. Fast 3 Jahre pendelte er nun schon von Berlin nach Hamburg. Er stand morgens um 4 Uhr auf, fuhr mit der Bahn nach Hamburg, arbeitete, fuhr mit der Bahn wieder zurück und war schließlich um 19.30 Uhr zu Hause. Wenn viel zu tun war, übernachtete er auch in Hamburg.
In der Woche hatten wir quasi kein Familienleben. Die Kinder haben den Liebsten gar nicht gesehen. Ich war alleine zuständig für Kinder, Haushalt, Arzt- und sonstige Termine. Wir beide hatten keine Zeit für Hobbys und wenig Zeit für uns. Wir telefonierten viel. Am Wochenende waren wir platt von der Woche und haben nicht viel unternommen. Das Familienleben kostete uns ziemlich viel Kraft. Wir jammerten nicht. Es lief ganz gut. Das war alles durchaus machbar.
Der Liebste bewarb sich in Berlin. Die angebotenen Jobs passten nicht. (Und wie gut, eine der Firmen ist mittlerweile pleite.) Die Zeit verging. Und nun hatten wir schon 3 Kinder. Wir wohnten in einer wunderschönen großen Altbauwohnung mit Dielen, Stuck, Flügeltüren und toller Nachbarschaft. Unser Wohnbezirk war grün und kinderfreundlich. Meine Familie und viele Freunde waren um uns. Wir hatten gute Schulen und Kitas um die Ecke. Ich hatte einen Job, in den ich zurückkehren wollte. Doch das alles machte nur halb so viel Freude, weil eine wichtige Person fehlte. Ich wollte das so nicht mehr.
Ganz plötzlich, kurz nach der Geburt des kleinen Bruders, hatte ich diese Eingebung. Völlig aus dem Nichts heraus, setzte sich dieser Gedanke in meinem Kopf fest. Und kreiste und kreiste da umher. Anfangs wehrte ich mich. Wie soll das gehen? Ich will das nicht. Ich traue mich nicht. Aber dieser Gedanke wurde immer größer und konkreter, bis er nach einiger Zeit so groß war, dass er heraus musste. Ich musste ihn nur noch über meine Lippen bringen. Wie ein Kloß lag er schon auf meiner Zunge. Ganz oft habe ich angesetzt, aber nicht den Mut gehabt. Es wurde immer dringlicher. Bis ich endlich auf einem Spaziergang mit dem Liebsten den Satz herausbrachte. Er platzte förmlich aus mir heraus: "Lass uns nach Hamburg ziehen!"
Da war er, der Satz. Und ich erschrak. Was hatte ich da nur gesagt?! Ich schlug meine Hände vor den Mund und weinte. Der Liebste guckte erstaunt, wusste er doch, wie sehr ich Berlin liebe. Aber ich meinte es ernst. Es gab kein Zurück. Ich hatte mich entschieden. Für ein Familienleben. Für kostbare gemeinsame Zeit miteinander. Für mehr Ruhe in unserem Leben. Ich wollte das so schnell wie möglich.
Noch am selben Abend schauten wir im Internet nach Wohnungen in Hamburg. Da war eine, die uns gefiel. Ein paar Tage später fuhren wir mit der ganzen Familie gen Norden zur Wohnungsbesichtigung. Die Wohnung war toll und einen Tag später hatten wir die Zusage. Nur zwei Monate später stand der große Umzugswagen vor er Tür.
Es war eine der schwierigsten Entscheidungen meines Lebens. Es hat sich gelohnt. Für die Familie. Für jeden Einzelnen von uns. Wir haben Zeit miteinander. Wir haben Hobbys. Wir haben neue Freunde gefunden. Wir haben uns.
Doch da schwebte eine Angst über mir. Angst um meine Gesundheit, meine Rückenschmerzen waren wirklich schlimm. Und Angst vor der Zeit, wenn der Liebste wieder zur Arbeit gehen würde. Seine Arbeitsstelle lag 300 Kilometer entfernt. Fast 3 Jahre pendelte er nun schon von Berlin nach Hamburg. Er stand morgens um 4 Uhr auf, fuhr mit der Bahn nach Hamburg, arbeitete, fuhr mit der Bahn wieder zurück und war schließlich um 19.30 Uhr zu Hause. Wenn viel zu tun war, übernachtete er auch in Hamburg.
In der Woche hatten wir quasi kein Familienleben. Die Kinder haben den Liebsten gar nicht gesehen. Ich war alleine zuständig für Kinder, Haushalt, Arzt- und sonstige Termine. Wir beide hatten keine Zeit für Hobbys und wenig Zeit für uns. Wir telefonierten viel. Am Wochenende waren wir platt von der Woche und haben nicht viel unternommen. Das Familienleben kostete uns ziemlich viel Kraft. Wir jammerten nicht. Es lief ganz gut. Das war alles durchaus machbar.
Der Liebste bewarb sich in Berlin. Die angebotenen Jobs passten nicht. (Und wie gut, eine der Firmen ist mittlerweile pleite.) Die Zeit verging. Und nun hatten wir schon 3 Kinder. Wir wohnten in einer wunderschönen großen Altbauwohnung mit Dielen, Stuck, Flügeltüren und toller Nachbarschaft. Unser Wohnbezirk war grün und kinderfreundlich. Meine Familie und viele Freunde waren um uns. Wir hatten gute Schulen und Kitas um die Ecke. Ich hatte einen Job, in den ich zurückkehren wollte. Doch das alles machte nur halb so viel Freude, weil eine wichtige Person fehlte. Ich wollte das so nicht mehr.
Ganz plötzlich, kurz nach der Geburt des kleinen Bruders, hatte ich diese Eingebung. Völlig aus dem Nichts heraus, setzte sich dieser Gedanke in meinem Kopf fest. Und kreiste und kreiste da umher. Anfangs wehrte ich mich. Wie soll das gehen? Ich will das nicht. Ich traue mich nicht. Aber dieser Gedanke wurde immer größer und konkreter, bis er nach einiger Zeit so groß war, dass er heraus musste. Ich musste ihn nur noch über meine Lippen bringen. Wie ein Kloß lag er schon auf meiner Zunge. Ganz oft habe ich angesetzt, aber nicht den Mut gehabt. Es wurde immer dringlicher. Bis ich endlich auf einem Spaziergang mit dem Liebsten den Satz herausbrachte. Er platzte förmlich aus mir heraus: "Lass uns nach Hamburg ziehen!"
Da war er, der Satz. Und ich erschrak. Was hatte ich da nur gesagt?! Ich schlug meine Hände vor den Mund und weinte. Der Liebste guckte erstaunt, wusste er doch, wie sehr ich Berlin liebe. Aber ich meinte es ernst. Es gab kein Zurück. Ich hatte mich entschieden. Für ein Familienleben. Für kostbare gemeinsame Zeit miteinander. Für mehr Ruhe in unserem Leben. Ich wollte das so schnell wie möglich.
Noch am selben Abend schauten wir im Internet nach Wohnungen in Hamburg. Da war eine, die uns gefiel. Ein paar Tage später fuhren wir mit der ganzen Familie gen Norden zur Wohnungsbesichtigung. Die Wohnung war toll und einen Tag später hatten wir die Zusage. Nur zwei Monate später stand der große Umzugswagen vor er Tür.
Es war eine der schwierigsten Entscheidungen meines Lebens. Es hat sich gelohnt. Für die Familie. Für jeden Einzelnen von uns. Wir haben Zeit miteinander. Wir haben Hobbys. Wir haben neue Freunde gefunden. Wir haben uns.
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| das Mutzelchen und der kleine Bruder vor 4 Jahren |
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Mittwoch, 12. Juni 2013
12 von 12 im Juni
12 Fotos von meinem Tag, fotografiert immer am 12. eines Monats.
Noch mehr Einblicke von anderen BloggerInnen gibt es bei Caro.
Denkt Ihr an meine Verlosung der Freikarten für die Hamburger Kunsthalle?
Noch mehr Einblicke von anderen BloggerInnen gibt es bei Caro.
Denkt Ihr an meine Verlosung der Freikarten für die Hamburger Kunsthalle?
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| 7:00 Uhr mein Frühstück |
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| 8:30 Uhr Ein Müllauto sehen und freuen. Auch ohne Kinder ;-) |
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| 9:00 Uhr angesabbertes Babybuch abwaschen |
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| 9:15 Uhr 1. Ladung Wäsche |
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| 10:30 Uhr 2. Ladung Wäsche |
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| 13:45 Uhr großer Obsteinkauf |
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| 14:30 Uhr ein Fahrradweg in Hamburg, exemplarisch für viele Radwege |
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| 15:00 Uhr Speiseplan "lesbar" auch für Kinder im Kindergarten |
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| 16:00 Uhr Vesper auf der Terrasse |
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| 16:45 Uhr Neuigkeiten für meinen Shop vorbereiten |
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| 19:00 Uhr 1 Kilo Erdbeeren abwiegen |
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| 19:30 Uhr erster Teil unseres Vorrates für die kommenden Monate |
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12 von 12,
Alltag zu Hause
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Tolles Internet!
Tolle Menschen! Das Internet ist von Menschen gemacht. Es ist so bunt und vielfältig, wie wir es sind. Freud und Leid sind manchmal nur einen Mausklick voneinander entfernt. Schon oft habe ich nebenan mitgebangt, mitgefiebert, mitgelacht und mitgeweint. Die Kontakt zu den unterschiedlichsten Menschen macht das Internet für mich so toll und bereichernd.
Gestern z.B. war wieder so ein schöner Tag, den nur das Internet möglich gemacht hat. In der Post war ein Geschenk einer netten Leserin aus der Schweiz. Sie hat mir ein Buch von meiner Wunschliste geschickt. Vielen herzlichen Dank! Ich habe gleich angefangen, zu lesen. Und jetzt hätte ich die Nessy, deren Blog ich schon lange lese, gerne zur Nachbarin.
Am Abend habe ich mich mit einer sympathischen Mannheimer Leserin getroffen, die beruflich in Hamburg war. Wir haben viel gequatscht, sehr schmackhaft gegessen und sind dann noch ganz spontan runter zum Hamburger Hafen gefahren. Das Licht und die Farben waren so herrlich und die Luft so mild, dass wir gar nicht gemerkt haben, wie spät es schon war. Als ich um 23 Uhr zu Hause ankam, dämmerte es und eine ganz schmale rosa Mondsichel leuchtete am Horizont.
Gestern z.B. war wieder so ein schöner Tag, den nur das Internet möglich gemacht hat. In der Post war ein Geschenk einer netten Leserin aus der Schweiz. Sie hat mir ein Buch von meiner Wunschliste geschickt. Vielen herzlichen Dank! Ich habe gleich angefangen, zu lesen. Und jetzt hätte ich die Nessy, deren Blog ich schon lange lese, gerne zur Nachbarin.
Am Abend habe ich mich mit einer sympathischen Mannheimer Leserin getroffen, die beruflich in Hamburg war. Wir haben viel gequatscht, sehr schmackhaft gegessen und sind dann noch ganz spontan runter zum Hamburger Hafen gefahren. Das Licht und die Farben waren so herrlich und die Luft so mild, dass wir gar nicht gemerkt haben, wie spät es schon war. Als ich um 23 Uhr zu Hause ankam, dämmerte es und eine ganz schmale rosa Mondsichel leuchtete am Horizont.
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Dienstag, 11. Juni 2013
Abokiste 24.KW
Diese Woche in unserer Abokiste: 1 Fünfkornbot, 10 Eier, 2 Sorten Käse, Salat, Strauchtomaten, Gurke, Moormöhren, Staudensellerie, 1 Bund Petersilie, Birnen, Pfirsiche, Wassermelone, Bananen, Orangen
Ich wurde gefragt, ob ich einen Essensplan mache oder eher spontan entscheide, was ich koche.
Nun, durch den jahrelangen Bezug unserer Abokiste bin ich es mittlerweile gewohnt, aus den Lebensmitteln etwas zu zaubern, die vorhanden sind. Das ist mir anfangs nicht leicht gefallen. Manche Gemüsesorten, wie z.B. Mangold oder Topinambur, kannte ich früher gar nicht. Wir haben damals so einiges weggeworfen. Einige Sorten sind irgendwann auf der roten Liste gelandet, d.h., unser Lieferbetrieb bekam Bescheid, welche Dinge wir nicht haben möchten, z.B. Pilze und Rote Beete.
Mittlerweile habe ich Routine darin, das Gemüse zu verarbeiten. In der Woche koche ich eher selten. Alle Familienmitglieder bekommen ihr Essen außer Haus. ("Außer Haus" bedeutet, dass für die Kinder im Kindergarten und in der Schule frisch gekocht wird und mein Mann im Betriebsrestaurant isst.) Ich selber mache mir sehr oft Backgemüse oder eine Suppe, esse Übriggebliebenes vom Wochenende oder taue mir Eingefrorenes auf. Am Abend essen wir alle zusammen Brot mit verschiedenen Belägen, Salat und Rohkostgemüse. Suche ich doch mal ein Rezept, schaue ich ganz oft auf die Rezepteseite vom Gut Wulksfelde.
Beim Wochenendeinkauf lassen wir uns vom Angebot im Laden oder von den Wünschen der Kinder inspirieren. Samstags ist bei uns Nudeltag. Da gibt es oft Nudeln mit Tomaten- oder Bolognesesauce oder auch aufwändigere Gerichte wie Lasagne oder Cannelloni. Gemüse, das noch verarbeitet werden muss, landet entweder in einer Suppe, einer Quiche, auf Pizza oder im Wok. Am Sonntag gibt es dann etwas, das uns im Laden angelacht hat. Im Moment ist das oft Spargel mit Sauce Hollandaise, Zucchini oder Brokkoli.
Machst Du Dir einen Plan oder lässt Du Dich vom Angebot inspirieren?
Ich wurde gefragt, ob ich einen Essensplan mache oder eher spontan entscheide, was ich koche.
Nun, durch den jahrelangen Bezug unserer Abokiste bin ich es mittlerweile gewohnt, aus den Lebensmitteln etwas zu zaubern, die vorhanden sind. Das ist mir anfangs nicht leicht gefallen. Manche Gemüsesorten, wie z.B. Mangold oder Topinambur, kannte ich früher gar nicht. Wir haben damals so einiges weggeworfen. Einige Sorten sind irgendwann auf der roten Liste gelandet, d.h., unser Lieferbetrieb bekam Bescheid, welche Dinge wir nicht haben möchten, z.B. Pilze und Rote Beete.
Mittlerweile habe ich Routine darin, das Gemüse zu verarbeiten. In der Woche koche ich eher selten. Alle Familienmitglieder bekommen ihr Essen außer Haus. ("Außer Haus" bedeutet, dass für die Kinder im Kindergarten und in der Schule frisch gekocht wird und mein Mann im Betriebsrestaurant isst.) Ich selber mache mir sehr oft Backgemüse oder eine Suppe, esse Übriggebliebenes vom Wochenende oder taue mir Eingefrorenes auf. Am Abend essen wir alle zusammen Brot mit verschiedenen Belägen, Salat und Rohkostgemüse. Suche ich doch mal ein Rezept, schaue ich ganz oft auf die Rezepteseite vom Gut Wulksfelde.
Beim Wochenendeinkauf lassen wir uns vom Angebot im Laden oder von den Wünschen der Kinder inspirieren. Samstags ist bei uns Nudeltag. Da gibt es oft Nudeln mit Tomaten- oder Bolognesesauce oder auch aufwändigere Gerichte wie Lasagne oder Cannelloni. Gemüse, das noch verarbeitet werden muss, landet entweder in einer Suppe, einer Quiche, auf Pizza oder im Wok. Am Sonntag gibt es dann etwas, das uns im Laden angelacht hat. Im Moment ist das oft Spargel mit Sauce Hollandaise, Zucchini oder Brokkoli.
Machst Du Dir einen Plan oder lässt Du Dich vom Angebot inspirieren?
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| Sommerkäse mit Kornblume und Coeur de Paille |
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Schlemmereien,
Ökokiste
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Montag, 10. Juni 2013
Wochenende
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